Japan-Togakushi-Lake-Mountains-Trees-in-Autumn

Nagano Sehenswürdigkeiten

Ein Ort der Stille in den Japanischen Alpen

Informationen über Nagano

Bis zum 18. Jahrhundert war Nagano ein kleines Dorf inmitten der japanischen Alpen, dessen Fundamente um den buddhistischen Tempel Zenkō-ji gewachsen waren.

1998 war Nagano Gastgeber der Olympischen und Paralympischen Winterspiele und erlangte dadurch internationale Berühmtheit. Dennoch wird es auch heute noch wenig besucht. Nagano eignet sich für Menschen, die der Hektik der japanischen Megastädte entfliehen und frische Luft schnappen wollen, indem sie den von riesigen Zedern gesäumten Pfaden in die umliegenden Berge folgen. Die bei Besuchern und Einheimischen sich gleichermaßen größter Beliebtheit erfreuende Sehenswürdigkeit ist der Zenkō-ji-Tempel, das historische Herz von Nagano. Seine Haupthalle wurde 1953 zum nationalen Kulturgut erklärt und der Tempel ist berühmt für seinen Hibutsu (eine versteckte Buddha-Statue), die allererste Statue des Amida-Buddha, die nach Japan gebracht wurde.

Interessante Fakten über Nagano

Genießen Sie eine Schüssel Soba-Nudeln! Die wichtigste Spezialität der Region ist Soba, Nudeln aus Buchweizenmehl. Die Region verfügt über sehr reines Wasser, das eine wichtige Zutat für die Herstellung der Nudeln ist.

Probieren Sie die Oyaki, kleine Brötchen, die mit roter Bohnenpaste (Azuki), Kürbis oder Auberginen gefüllt, gedämpft und dann leicht geröstet werden. Ein echter Leckerbissen!

Alle sieben Jahre, im April und Mai, kommen während des Gokaichō Matsuri Millionen von Menschen zum Zenko-ji-Tempel, um die oben erwähnte Kopie des Hibutsu, der ersten Statue des Amida-Buddha, zu sehen. Die nächste Feier findet 2022 statt, ein einzigartiger Tag, den man nicht verpassen sollte! Je nachdem wann Sie nach Japan reisen sehen Sie Nagano möglicherweise mit Schnee! Wenn dies der Fall sein sollte müssen Sie sich um Wanderschuhe etc. kümmern.

Bilder von Nagano

Nagano 1998
Nagano
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Highlights in Nagano

Japan-Togakushi-Lake-Mountains-Trees-in-Autumn
Togakushi-Hochebene

Die Legende besagt, dass sich die Sonnengöttin Amaterasu einst in einer Höhle auf der Insel Kyushu versteckte und Dunkelheit in die Welt brachte. Um das Sonnenlicht zurückzubekommen, lockten die anderen Götter sie mit Tänzen aus ihrem Versteck und warfen, als sie es wagte, herauszukommen, die Steintür der Höhle weg. Diese Steintür flog vom südlichen Kyushu bis zum verschneiten Nagano. So erhielt die Togakushi-Hochebene ihren Namen: Wörtlich übersetzt bedeutet er "Verstecktür".

Heute wird im oberen Schrein der Gott verehrt, der die Steintür weggeworfen hat, und im unteren Schrein die Göttin, die Amaterasu mit ihren Tänzen aus der Höhle gelockt hat.

Der Weg zum oberen Schrein führt durch eine Allee von etwa 900 Jahre alten japanischen Zedern.

Ekoin Koyasan Monastery - Garden
Nacht in einem Kloster

Eine Nacht im Inneren eines Tempels zu verbringen, der sich seit Jahrtausenden kaum verändert hat, ist ein einzigartiges Erlebnis in Japan. Die entspannende Atmosphäre sowie die traditionelle Architektur und Gestaltung lassen Sie das authentische Leben eines japanischen Mönchs miterleben und verstehen.

Viele buddhistischen Tempel bieten Übernachtungsmöglichkeiten an, so dass Sie das japanische Klosterleben aus erster Hand erfahren können. Das Essen in den Tempeln ist ausschließlich vegetarisch. Die sehr schmackhaften Mahlzeiten, die sich aus mehreren kleinen Gerichten zusammensetzen, werden Shōjin Ryōri genannt und bestehen in der Regel aus einer Schüssel mit weißem Reis, eingelegtem Gemüse und Tofu-Variationen, begleitet von einer Vielzahl von mit Gemüse frittierten Tempura.

Zenko-ji
Besuche den Zenkoji-Tempel

Der Zenkoji-Tempel in Nagano ist einer der wichtigsten und bekanntesten Tempel Japans. Er beherbergt die erste buddhistische Statue Japans, die nach den Unterlagen des Tempels im Jahr 552 von China über Korea nach Japan gekommen war, als der Buddhismus eingeführt wurde. Die Originalstatue wird versteckt, während alle sechs Jahre für einige Wochen eine Kopie davon der Öffentlichkeit gezeigt wird.

In der zuletzt 1707 umgebauten, prachtvollen Haupthalle des Zenkoji können Besucher viele verschiedene buddhistische Statuen sowie den Hauptaltar betrachten. Im Untergeschoss befindet sich ein unterirdischer Gang, den Besucher in völliger Dunkelheit auf der Suche nach dem „Schlüssel zum Paradies“ beschreiten. Der Schlüssel ist an einer Wand entlang des Korridors befestigt und soll jedem, der ihn berührt, Errettung gewähren.

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